Protokoll der Jahreshauptversammlung des St. Nikolaus-Kirchenvereins Antalya / Alanya am 24. Oktober 2018 in Antalya

 

Tagesordnungspunkteentsprechend der Einladung vom 02.10.2018:


Die Sitzung begann um 11.10 Uhr

1. Begrüßung der Teilnehmer/Innen durch Herrn Pfarrer Ludger Paskert.

Grüße bzw. Entschuldigung der aus diversen Gründen abwesenden Mitglieder.

Besonderer Dank für ihren Einsatz erging an die vielen Helfer und Unterstützer unseres Kirchenvereins im vergangenen Jahr

2. Totengedenken für den Staatsgründer Kemal Atatürk.

3. Begrüßung und Vorstellung der neuen Mitglieder unseres Kirchenvereins
aus Antalya und aus Alanya.


4. Vorstellung der Tagesordnung und Feststellung der Beschlussfähigkeit der Hauptsammlung.

5. Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr in Antalya und Alanya

Pfarrer Paskert gab einen detaillierten Rückblick über die Veranstaltungen und Geschehnisse im vergangenen Jahr.


Eine von Frau Ursula Greune vorgeführte Diashow mit Bildern von vielen Gemeindemitgliedern zeigte die vielfältigen Aktivitäten im vergangenen Jahr.

Als persönliche Überraschung übergab der Steuerberater Herr Salih Ay ein ca. sechzig Jahre altes Holzkruzifix als Geschenk für die Gemeinde an Herrn Pfarrer Paskert.

6. Geplante Vorhaben im neuen Vereinsjahr:

Die allgemeine Gottesdienstordnung wird wie im vergangenen Jahr auch fortgeführt. Ebenso die Aktivitäten des Kirchencafés dienstags in Alanya und am ersten Mittwoch im Monat das Frühstück in Antalya.

Die gemeinsamen Treffen mit Antalya und Alanya an den Feiertagen haben Tradition und sollen weiter geführt werden.

7. Kassenbericht über die Ein- und Ausgaben

Herr Ernst Krug erläuterte die Bilanzen und gemeinsame Rechnung des Gesamtvereins, und Frau Ursula Greune gab detaillierte Informationen über die finanzielle Situation für Alanya.

In beiden Gemeindeteilen ist der Status positiv und ohne ersichtliches Risiko für die nähere Zukunft.

8. Prüfungsbericht des Aufsichtsratsvorsitzenden Rechtsanwalt Bilal Kalayci

Herr Kalayci bestätigte die Prüfung der Finanzen als in Ordnung und empfahl die Entlastung durch die Hauptversammlung.

9. Entlastung des Vorstandes und des Aufsichtsrates

Die Entlastung des Vorstandes und des Aufsichtsrates erfolgte einstimmig

                                  
30 Minuten Pause mit kleinem Imbiss

10. Wahl der neuen Vorstandsmitglieder und deren Stellvertreter/Innen

            Pfarrer Herr Klaus Dörrie wurde als Wahlleiter bestimmt.

Es waren 42 stimmberechtigte Mitglieder anwesend - die Beschlussfähigkeit war gegeben

a) Wahl des Vorstandes.

Folgende Kandidaten wurden vorgeschlagen und erklärten ihre Bereitschaft zur Kandidatur. Reihenfolge in Reihe der Nennungen:

1. Hr. Pfarrer Ludger Paskert
2. Fr. Ursula Greune
3. Fr. Barbara Reinbrecht
4. Hr. Ernst Krug
5. Fr. Hannelore Jusufbegovic
6. Fr. Gülperi Klein
7. Hr. Manfred Becker
8. Fr.Ulla Schmidberger

Gewählt wurden in Reihenfolge nach Anzahl der erreichten Stimmen:

1. Hr. Pfarrer Ludger Paskert                         38 Stimmen

2. Fr. Ursula Greune                                       34 Stimmen

3. Fr. Barbara Reinbrecht                               25 Stimmen

4. Hr. Ernst Krug                                            23 Stimmen

5. Fr. Hannelore Jusufbegovic                        20 Stimmen

6. Fr. Gülperi Klein                                        19 Stimmen
____________________________________
7. Hr. Manfred Becker                        14 Stimmen

8. Fr. Ulla Schmidberger.                   12 Stimmen

Die 6 gewählten Mitglieder des Vorstandes erklärten jeweils nach Abfrage die Annahme der Wahl.

b) Wahl der Stellvertreter/Innen des Vorstandes:

Als Kandidaten wurden genannt :

Fr. Ulla Schmidberger
Fr. Angelika Kolm
Fr. Anne Schaffrath
Hr. Manfred Becker

Hr. Harald Kleinsteuber
Hr. Walter Bleuel

Fr. Karin Riedelsheim

Gewählt wurden Reihenfolge nach Anzahl der erreichten Stimmen:

Fr. Ulla Schmidberger 21 Stimmen
Fr. Angelika Kolm                   21 Stimmen
Fr. Anne Schaffrath                21 Stimmen
Hr. Manfred Becker                20 Stimmen
Hr. Harald Kleinsteuber          20 Stimmen
Hr. Walter Bleuel                    20 Stimmen


Die 6 gewählten Stellvertreter des Vorstandes erklärten jeweils nach Abfrage die Annahme der Wahl.

11. Wahl des Aufsichtsrates

Als Kandidaten für den Aufsichtsrat wurden genannt :

1. Hr. Bilal Kalayci
2. Fr. Hanna Albaltry
3. Hr. Robert Lütkemeier

Da nur 3 Kandidaten für die 3 erforderlichen Positionen genannt waren, stellte Pfarrer Herr Klaus Dörrie den Antrag auf Abstimmung per Akklamation.

Dies wurde angenommen.

Die 3 Kandidaten wurden einstimmig gewählt und nahmen die Wahl an.

Wahl der Stellvertreter/Innen des Aufsichtsrates:

Als Kandidaten wurden genannt :

1. Fr. Jutta Ellerbrook
2. Fr. Hélène Bleuel
3. Fr. Karin Riedelsheim

Da nur 3 Kandidaten für die 3 erforderlichen Positionen genannt waren, stellte Pfarrer Herr Klaus Dörrie den Antrag auf Abstimmung per Akklamation.

Dies wurde angenommen.

Die 3 Kandidaten wurden einstimmig gewählt und nahmen die Wahl an.

12. Festsetzung des Jahresbeitrages

Aus formalen Gründen wurde der Beitrag unverändert mit 24 TL festgelegt.
Es soll aber verstärkt um Spenden geworben werden.

13. Allgemeine Informationen, Verschiedenes

Rechtsanwalt Bilal Kalayci fragte die Versammlung, ob noch Wünsche zur Besprechung vorlägen. Dies war nicht der Fall.

Die erste Sitzung des neu gewählten Vorstandes sowie der Stellvertreter/Innen wurde direkt im Anschluss angesetzt auf 14:20 Uhr.

Die Hauptversammlung endete um 14:00 Uhr.

Protokollführerin

Hannelore Jusufbegovic

Protokoll der Ersten Sitzung des neu gewählten Vorstandes sowie der Stellvertreter/Innen im Anschluss an die Generalversammlung am 24.10.2018

Tagesordnung: keine

Die Sitzung begann um 14.20 Uhr

Begrüßung der Teilnehmer/Innen durch Pfarrer Ludger Paskert


Zuordnung der Zuständigkeiten der gewählten Mitglieder sowie deren Stellvertretern/Innen:

Vorsitzender: Hr. Pfarrer Ludger Paskert - Vertreter Hr. Harald Kleinsteuber

Stellvertr. Vorsitzende / Finanzen Alanya: Fr. Ursula Greune - Vertreterin Fr. Gülperi Klein

Finanzen: Hr. Ernst Krug - Vertreterin Fr. Angelika Kolm

Schriftführung: Fr. Hannelore Jusufbegovic - Vertreter Hr. Walter Bleuel

Beisitzer: Fr. Barbara Reinbrecht - Vertreter Hr. Manfred Becker


Beisitzer: Fr. Ulla Schmidberger - Vertreterin Fr. Anne Schaffrath

Abschließend wurde noch über das Gedenken zum 15. Jahrestag des ersten Gottesdienstes mit Pfarrer Rainer Korten Anfang November 2003 gesprochen. In den Gottesdiensten am Sonntag, 04.11.2018, soll in beiden Gemeindeteilen Antalya und Alanya des Ereignisses gedacht werden. Letzte Einzelheiten zur gemeinsamen Feierstunde am Mittwoch, 07.11.2018 um 15:00 Uhr im Kirchenraum Alanya wurden behandelt.

Die nächste Vorstandssitzung war bereits für Freitag, den 16. November 2018 um 11.00 in der Kirche in Antalya anberaumt und wurde von den Anwesenden bestätigt.

Protokollführung

Hannelore Jusufbegovic

St. Nikolaus, Antalya - Programm 2019

Programm bis Ende 2019


5.06.                          Frühstück

19.06.                         Sarısu / Grillen

3.07.                          Frühstück

17.07.                         Eğirdir

7.08.                          Frühstück

14.-16.08.                   Maria Himmelfahrt /Efesus

21.08.                         Elmalı

4.09.                          Frühstück

18.09.                         Selge

2.10.                           Erntedank

7.-11.10.                      Gemeindereise

23.10.                         Generalversammlung

6.11.                           Frühstück

12./13.11.                    Denizli

20.11.                          Friedhofbesuch

4.12.                           Frühstück

6.12.                           15-jahriges Jubilaum

18.12.                         Adventsfeier

8.01.                            Frühstück

Pilgerreise ins Hl. Land

 "Geh in das Land, das ich dir zeigen werde!" (1. Mose 12, 1b)

Unter diesem Wort aus machte sich am Abend des 12. Mai eine Gruppe von 18 Gemeindegliedern unter der Leitung von Pfr. Paskert auf, um für eine Woche auf biblischen Spuren die Stätten des Heiligen Landes zu besuchen.


Zunächst ging es am Sonntagabend mit dem Flugzeug nach Tel Aviv, dann mit dem Transferbus nach Jerusalem in das Paulushaus des Deutschen Vereins für das Heilige Land. Nicht in der Nacht, aber am nächsten Morgen erschließt sich der ganz besondere Reiz dieser Unterkunft. Von der großen Terasse unmittelbar vor unseren Zimmern im 2. Stock haben wir bei herrlichem Sonnenschein einen umfassenden Blick auf das direkt vor uns liegende Damaskustor und dann ebenso unmittelbar auf die bekannte Silhouette der Jerusalemer Altstadt mit ihren Kirchen und dem goldbekränzten Felsendom.


Nach (anreisebedingt) nur 4 Stunden Schlaf, aber einem üppigen Frühstück christlischer Art (d.h. mit Tischgebet und Schinkenspeck) geht es am Montag mit dem Bus auf den - durch das Kidrontal von der Stadt getrennten - Ölberg und hier bis zur Himmelfahrtskapelle. Neben der schönen kleinen Kapelle am Ort der Aufnahme Jesu in den Himmel, beeindrucken die Äußerlichkeiten: jede Menge anderer Pilgergruppen! Wir bekommen einen Eindruck und Vorgeschmack auf die unglaubliche Vielfalt der weltweiten Christenheit. Wahrlich: Neben uns hatten noch etliche Tausende Christen aus aller Welt die Idee einer Pilgerfahrt nach Jerusalem just an diesem Tag! Und das blieb an allen Tagen so. - Gleichwohl fand sich im Garten der "Vater-unser Kirche" (Mt. 6,9 "Wenn ihr betet, dann sollt ihr so beten: Vater unser im Himmel...) ein schönes Eckchen, um der von Pfr. Paskert vorgetragenen entsprechenden Bibelstelle zu lauschen, ein wenig in der Stille zu verharren...

Zu Fuß geht es an den Abstieg vom Ölberg (steil) vorbei am Garten Gethsemane mit seinen 2000 Jahre alten Olivenbäumen zur Kirche dominus flevit ("der Herr hat geweint über Jerusalem") und von dort weiter entlang des riesigen, uralten jüdischen Friedhofs vor dem verschlossenen Davidstor in der Stadtmauer quer durch das Kidrontal auf der anderen Seite wieder hinauf. Durch das Löwentor gelangen wir wieder in die Altstadt, gehen ein Stück die Via dolorosa (Kreuzweg Jesu) entlang bis zur "anastasis" (Grabeskirche), die den Hügel Golgotha und das Heilige Grab in sich birgt. Wegen der Fülle der Christenmenschen im (leeren) Heiligen Grab verzichten wir leichten Herzens auf den Durchgang desselben (incl. 2-Std. Wartezeit) und finden lieber uns bei der etwas ruhigeren Franziskaner-Ecke zur Bibellese von Pfr. Paskert ein. Geistig hellwach gehen wir schließlich noch zum Zionsberg, die Heimat der christlichen Urgemeinde. Die müden Füße und der Körper danken es dem Busfahrer, dass es dort ganz in der Nähe einen Platz gefunden hat für die Abfahrt zum Abendessen in der Unterkunft.

   Nach kurzer Busfahrt gehen wir am Dienstag zur Westmauer des Tempels (Klagemauer). Wie von den Bildern (z.B. im Fernsehen) bekannt, zu 2/3 der Breite den Männern vorbehalten. Aber auch auf der Frauenseite sehr gut besucht. Dennoch gelingt es einigen von uns, Zettel mit Gebetswünschen in die Ritzen der Mauer zu plazieren. Bei strahlendem Sonnenschein und dem Hinweis auf die gegenwärtige, politische Lage durch Ausweis- und Gepäckkontrolle wie am Flughafen steigen wir über die Rampe auf den Tempelberg (= arabisches Gebiet) nehmen von außen den Felsendom und die Al-aksa-Moschee in den Blick und fahren anschließend ca. 15 km in palästinensisches Gebiet zum Herodeion, der Fluchtburg und Begräbnisstätte von Herodes. - Gelegenheit zum Kauf von Andenken nahe den Feldern der Hirten von Bethlehem. - Wichtiger, weil biblisch belegt: Wir haben die Gelegenheit zum Besuch der schönen Kapelle zur Verkündigung der Geburt Jesu an die Hirten (Lukas 2) und einer gemeinsamen Andacht bei strahlendem (!) Sommerwetter zur Weihnachts-geschichte!

Fehlen darf er dann ja natürlich nicht; der Besuch der Geburtskirche in Bethehem. Emotional anrührend jedenfalls, aber auch anstrengend: die Grabeskirche voller Mitchristen aller Couleur, lange Wartezeit und Drängelei von dem schnellen Blick auf die Geburtsstätte unseres Herrn. Aber natürlich auch imposant und künstlerisch wertvoll!


Mittwoch 15. Mai: Fahrt im klimatisierten Bus über 300m unterhalb des Meeresspiegels entlang der Küste des Toten Meeres zur Felsenfestung Masada. Von Herodes gebaut, diente sie den jüdischen Widerstandskämpfern als Fluchtburg beim Aufstand gegen Rom (70 – 73 n.Chr.). Auffahrt mit der Seilbahn zum Plateau mit Besichtigung des Herodes-Palastes. Wunderbarer Panoramablick über die Wüste Juda und ins Bergland von Moab in Jordanien jenseits des Meeres.

Dann: Weiterfahrt zum Naturpark von En Gedi, wo sich David auf der Flucht vor Saul versteckte. Kleine Wanderung mit Aufstieg zum ersten Wasserfall des Baches zum Meer. Labsal am klaren Wasser. Danach sollte uns erwarten ein Bad der besonderen Art. Sagen wir mal so: Einigen aus unserer Pilgergruppe ist es tatsächlich gelungen, ein Bad im (oder besser: auf) dem Toten Meer an der dafür touristisch durchgestylten Stelle zu nehmen, manche haben auch ihre Füße gebadet...

     Die erst seit Herbst 2010 von israelischer Seite zugängliche Taufstelle Jesu am Jordan (bei Qasr el Yahud vgl. Joh. 1,28) war die erste Station unserer Pilgerreise am Donnerstag während der Fahrt von Jerusalem nach Galiläa. Dann fuhren wir durch Jericho, machten einen Fotostopp am Maulbeerbaum des Zöllners Zachäus. Weiterfahrt zum Berg Tabor, der in der biblischen Verkündigung als Berg der Verklärung gilt. Auffahrt mit Kleinbussen auf das Gipfelplateau mit der Verklärungskirche. Hier hatten wir eine Andacht nur für uns in der kleinen, dem Mose gewidmeten Seitenkapelle.

Nach dem Besuch der Brotvermehrungskirche empfing uns das herrlich am See Genezareth gelegene Gästehaus Tabga des Deutschen Vereins für das Heilige Land mit klimatisierten Räumen, leckerem Abendessen und einem kühlen Glas Bier. (Letzteres allerdings zu israelischen Preisen!)


     Am Freitag führt die Fahrt zunächst nach Nazareth zur Verkündigungsbasilika mit ihren Mariendarstellungen aus aller Welt. Wenn Sie so wollen, ist dort das Wohnhaus der heiligen Familie gewesen. Anschließend machen wir einen Gang durch die Stadt zum Brunnen der Rahel.

Dort steigen wir in den Bus und fahren nach Kafarnaum (Luterbibel: "Kapernaum"), der Stadt Jesu, wo die umfangreichen Ausgrabungen der Stadt zur Zeit um Christi Geburt zu besichtigen sind. Der allgemeinen Erholung dient bei leichter, kühlender Brise und malerischer Aussicht auf das Ufer dann eine 45-minütige Bootsfahrt auf dem See Genezareth. -

Den Abschluss des Tages bildet unser Besuch des Berges der Bergpredigt, also des Ortes der Seligpreisungen. (Matth. 5) Inmitten vieler anderer Gruppen lassen wir die Worte der Seligpreisung im Vortrag von Pfr. Paskert auf uns wirken, genießen anschließend den wunderbaren Blick auf den See von der Terasse des Gästehauses.


     Abschied nehmen von Tabga heißt es bereits wieder am Samstag. Die Fahrt zurück nach Jerusalem führt uns zunächst zum Berg Karmel. Die alttestamentliche Tradition siedelt hier den Kampf zwischen dem Propheten Elia und den Baals-Priesern an (vgl. 1. Könige 18). Außerordentlich gepflegt und gärtnerisch gestaltet ist die Stätte rund um die Kirche und den Aussichtspunkt auf das umliegende Galiläa durch die dort wirkenden Karmeliterinnen!

Danach geht die Fahrt ans Mittelmeer zur Stadt des Herodes (Caesarea maritima) mit Besichtigung der Bauten aus der Römerzeit: Theater, Pferderennbahn, Badeanlagen usw. Zudem bietet sich bis heute von einem der Restaurants ein reizender Blick auf die Wellen des Mittelmeeres. Anschließend fahren wir auf der Autobahn durch das moderne Israel zurück nach Jerusalem in unsere Herberge beim Damaskus-Tor.

Hier erwartet uns abschließend der Besuch der ev. Erlöserkirche in der Altstadt. Doch ist nicht sie zwingend der Besichtigung wert, wohl aber die bei einer Renovierung erfolgten Ausgrabungen unterhalb der Kirche und ihre moderne Dokumentation und Präsentation. Wunderschön, wie unser junger Guide und Archäologiestudent uns per "Powerprint" durch die vielen Jahrtausende der Stadtgeschichte sichtbar in den Schichten der Ausgrabung führte!

Nach der Einnahme eines reichlichen Nachtmahles in einem arabischen Gasthaus gingen wir noch einmal zur Grabeskirche. Weniger ruhig als am Montag war es dort nicht sehr, das leere Grab ist auch zu abendlicher Stunde voller Pilgergruppen, aber: Pfr. Paskert führt uns nach Rücksprache mit den Franziskanern in die der Grabeskirche zugehörige Kreuzfaherer Kapelle. Hier können wir - nur für uns - in gelungener und würdevoller Andacht mit der Botschaft von der Auferstehung Jesu Christi unsere Pilgerreise abschließen.

Gesammelt begeben wir uns für eine kurze Nachtruhe durch den Altstadtbasar wieder ins Paulushaus zurück.


Sonntag früh um 4 Uhr bringt uns die Reiseleitung mit dem Bus zu den Prozeduren vor dem Abflug vom Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv. - Antalya empfängt 18 zwar müde, aber von unvergesslichen Eindrücken geprägte Pilgerinnen und Pilger um 10 Uhr morgens mit Sonnenschein.

Gemeindereise nach Kappadokien

Gemeindereise nach Kappadokien...

07. Oktober – 11. Oktober 2019

Anmeldeschluss: 15. September 2019

Kappadokien war für Jahrhunderte ein blühendes Zentrum christlicher Kultur. Die theologischen Arbeiten der drei großen Kappadokier (Basilius von Cäsarea, Gregor von Nyssa und Gregor von Nazianz) haben entscheidende Impulse für die Konzilsgeschichte geliefert. In der zerklüfteten Landschaft finden sich unerwartete Kleinodien und Höhepunkte christlich-byzantinischer Kunst. Während dieser Reise erleben Sie eine atemberaubende, märchenhaft anmutende Landschaft, die durch die Ausbrüche des Vulkans Erciyes Dag sowie durch Wind und Wasser in vielen Jahrtausenden geschaffen wurde.

SCHWERPUNKTE

üBiblische Orte

üUNESCO-Weltkultur- und Naturerbe Kappadokien

üGrandiose Naturerlebnisse

üfrühchristliche Geschichte


 

    
1. Tag          Frühchristliche Wallfahrtsstätte Ayathekla & Kloster Alahan

Frühe Abfahrt von Antalya nach Alanya. Anschließend führt die Fahrt über eine sehr schöne Gebirgslandschaft an der Küste nach Anamur, dem südlichsten Punkt der Türkei. Besichtigung der Mamure Festung (von Aussen), die als die besterhaltene Burg aus der seldschukischen Epoche gilt. Weiterfahrt nach Silifke zur frühchristlichen Wallfahrtsstätte Ayathekla, wo die Hl. Thekla verehrt wurde. Danach Fahrt durch das Taurusgebirge in das Tal des Göksu Nehri, in dem Kaiser Friedrich Barbarossa am 10. Juni 1190 im Fluss (Saleph) ertrank. Besuch des Barbarossa-Denkmals, was im Jahre 1971 von der Deutschen Botschaft Ankara gestiftet wurde. Weiterfahrt in den Ausläufern der Karadag-Berge, zu den abseits gelegenen Überresten des byzantinischen Klosters Alahan. Die exponierte Lage auf einem Felsgrat in 1200 m. Höhe über dem Tal des Kalykadnos und der gute Zustand der Bauwerke machen Alahan zu einer der eindrucksvollsten Stätten Kleinasiens. Nach der ausführlichen Besichtigung Fahrt nach Karaman und Hotelbezug für eine Nacht. Abendessen im Hotel.

2. Tag          Niğde, Kloster Eski Gümüş & Sinasos

Fahrt über die anatolische Hochebene bis nach Niğde, zur malerischen Stadt mit bedeutenden seldschukischen Bauwerken: Alaeddin-Camii, Sungurbey-Camii, Hüdavent Hatun Kümbeti. Nach den Besichtigungen in Niğde findet die erste Begegnung mit der kappadokischen Landschaft statt. Besuch einer der schönsten Höhlenkirchen bei Eski Gümüs. Ein mächtiger Tufffelsen, heute umgeben von dem Dorf Gümüşler, verbirgt einen kleinen Schatz. Nach der Besichtigung des beeindruckenden Klosterkomplexes Weiterfahrt zum Soganli-Tal. Dieses Tal warneben Göreme das zweite bedeutende Zentrum des Mönchtums. Das Tal ist von ungewöhnlichen Felsformationen gesäumt, die sich vom Rest von Kappadokien unterscheiden und mit Kirchen übersät sind. Im Anschluss Weiterfahrt nach Mustafapasa, das alte Sinasos und Rundgang durch das Zentrum, das viel von seinem osmanisch-griechischen Flair behalten hat. Nach den Besuchen der ehemaligen griechischen Kirchen Hotelbezug für drei Nächte. Abendessen im Hotel.

3. Tag          UNESCO – Weltkulturerbe Kappadokien

Besichtigung des großen Openair Museum Göreme, bekannt für seine gut erhaltenen zahlreichen Höhlenkirchen und deren biblischen Malereien. Anschließend beginnt ein angenehmer Spaziergang durch das Rosen-Tal bis zum bäuerlich geprägten Ort Cavusin. Hier Besuch der Felsenbasilika „St. Johannes der Täufer“. Diese Kirche ist vermutlich die älteste Kirche des Göremegebietes. Im Anschluss Besuch der spektakulären Feenkamine in Pasabag und Develi Tal. Anschließend kurze Fahrt nach Ürgüp und Besuch des durch besonders schöne Herren­häuser aus der osmanischen Zeit geprägten Zentrums der Stadt. Abendessen und Übernachtung im gleichen Hotel.

*Auf Wunsch kann in einer Höhlenkirche von Kappadokien ein Gottesdienst gefeiert werden!

4. Tag          Feenkamine und Felsenkirchen

Nach dem Frühstück Fahrt nach Ortahisar, ein mächtiger ausgehöhlter Felsen. Die Burg von Ortahisar diente sowohl militärischen als auch zivilen Zwecken. Im Ort sind die charakteris­tischen Beispiele kappadokischer Profanarchitektur zu sehen. Eine weitere Besonderheit sind die in fast allen Abhängen der Täler eingehauenen Höhlen, die wegen ihrer kühlen Tempe­ra­turen für die in der Gegend geernteten Kartoffeln und Äpfel sowie für die aus Antalya kommenden Apfelsinen und Zitronen als Lagerräume dienen. Im Anschluss kurze Fahrt und Besichtigung der berühmten unterirdischen Stadt Derinkuyu. Eine 8-stöckige Stadt, die während Belagerungszeiten als Fluchtort für die frühen christlichen Gemeinden diente. Im Gebiet von Kappadokien befinden sich etwa 500 solcher unterirdischen Städte, die z.T. mit einem Tunnelsystem untereinander verbunden sind. Danach Weiterfahrt zum verlassenen Dorf Zelve, Besuch der Moschee, der Mühle und der Kirchen. Anschließend Besuch der maleri­schen Töpferstadt Avanos. Zum Abschluss Fahrt nach Uchisar, ein mächtiger ausgehöhlter Felsen und Aufstieg. Die Burg von Uchisar diente auch sowohl militärischen als auch zivilen Zwecken. Vom Gipfel aus kann man einen wunderschönen Blick auf die Mondlandschaft von Kappadokien werfen. Abendessen und Übernachtung im gleichen Hotel.

5. Tag          Konya; Stadt der Derwische & Sille

Nach dem Frühstück Fahrt durch ein landschaftlich reizvolles Gebiet zur seldschukischen Karawanserei Sultanhanı, wo sich einst die wichtigsten Handelswege kreuzten und viele Händler eine sichere Unterkunft in dieser Hochebene fanden. Nach der Besichtigung Fahrt über die anatolische Hochebene bis nach Konya. Als Hauptstadt des Reiches Rum-Seldschuken hat Konya im 13.Jh. n. Chr. seine größte Bedeutung erlangt. Der Apostel Paulus und der hl. Barnabas besuchten die Stadt Ikonium um 50 n. Chr. Gemeinsamer Besuch im Kloster der Tanzenden Derwische (Mevlana-Museum). Der Mystiker kam am Anfang des 13.Jh. nach Konya, während der höchsten Blütezeit der Stadt. Nach der Besichtigung kurze Fahrt nach Sille; ein wichtiges Zentrum der frühchristlichen Epoche. Auf ihrer Pilgerreise nach Jerusalem im Jahre 327 besuchte Kaiser Konstantins Mutter Helena Sille und beschloss, für die Christen auch hier eine Kirche zu errichten. Nach der ausführlichen Besichtigung der Hagia Helena Kirche und einen Spaziergang durch den einheimischen Ort Rückfahrt nach Alanya/Antalya.

Preise (bei mindestens 25 Teilnehmern):

229,- € pro Person im Doppelzimmer

79,- € Einzelzimmerzuschlag

INKLUSIVE LEISTUNGEN:

†  alle Transfers, Rundreisen und Ausflüge in modernen Reisebussen mit Klimaanlage und entsprechender Ausstattung

†  4x Übernachtung in Doppel- bzw. Einzelzimmern mit Bad/Dusche, WC in den ausgewählten Hotels der 4-Sterne-Landeskategorie lt. Programm

†  4x Frühstück in den gebuchten Hotels

†  4x Abendessen in den gebuchten Hotels

†  speziell für Studienreisen qualifizierter, sachkundiger, deutschsprachiger örtlicher Guide

†  alle anfallenden Zusatzkosten für Parkgebühren, Maut etc. lt. Programm

†  Einsatz der Kleinbusse beim Kloster Alahan

†  Rücktransfer nach Alanya

†  Trinkgeldpauschale für die gebuchten Hotels


Vorgesehene Hotels:

Karaman: Grand Otel Karaman 4*                         www.grandotelkaraman.com

Kappadokien: Stone Concept Hotel4*       www.stoneconcepthotel.com

** Kosten für Tickets (stand 25.05.19)

v  Kloster Gümüşler Manastırı – 6 ₺

v  Soğanlı Tal – 6 ₺

v  Göreme – 45 ₺

v  Johannes Kirche – 6 ₺

v  Paşabağ / Zelve – 15 ₺

v  Derinkuyu(unterirdische Stadt) – 35 ₺

v  Sultanhanı – 5 ₺

PS: Diejenigen, die eine Museumskarte besitzen haben freien Eintritt zu Sehenswürdigkeiten und Museen, die vom Ministerium betrieben werden. Bei einigen Sehenswürdigkeiten ist die Museumskarte nicht gültig!