Besuch der beiden Schwestern Sybilla und Serena in Konya

 
Am 18. März fuhren wir bei schönstem Frühlingswetter von Antalya ins winterlich nasse Konya.
Es war ratsam, warme Winterkleidung mitzunehmen.
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Die beiden italienischen Schwestern Isabella und Serena kümmern sich seit fast dreißig Jahren
um die einzige Kirche in Konya. Sie laden die wenigen Christen dort zu Gebeten und Andachten
ein und freuen sich, wenn ein Priester kommt, um mit ihnen die heilige Messe zu feiern.
  konya01kWillkommen und Abendessen im kleinen Schwesternhaus neben der Kirche.
 
 
konya04kDie Kirche wurde im Jahr 1910 von Franzosen für französische Bahnarbeiter in Konya gebaut.
 
 
konya05kJussuf hatte am Donnerstag Namenstag.
 
 
konya07kJusuf und sein Bruder Fati waren Messdiener bei der Eucharistiefeier am Fest des heiligen Josef.
 
konya08kAm Ende der Messe werden Olivenzweige für den Palmsonntag gesegnet.
 
 
konya06kDie Schwestern öffnen die Kirche für Einzelbesucher und Schulklassen aus Konya,
die mit ihren Religionslehrern kommen, um die einzige christliche Kirche der Region zu
besichtigen. Sie erhalten von den Schwestern Informationen und Antworten auf ihre Fragen.
Zahlreiche Einzeltouristen, Gruppen und Pilger besuchen die Kirche und erfahren bei den
Schwestern ein herzliches Willkommen.
 
 
konya03kAuf Veranlassung der Schwestern wurde die Kirche in den vergangenen Jahren in mehreren
Bauabschnitten vollständig restauriert. Die Finanzierung der bedeutsamen Maßnahme erfolgte
ohne einen Kurusch aus öffentlichen oder kirchlichen Mitteln.
 
 
konya09kDie Schwestern leben in Konya, um der Türkei zu danken. Denn es waren drei Christen aus dem
Raum Konya, die im 3. Jahrhundert das Evangelium und den christlichen Glauben in die Heimat
der Schwestern, nach Turin, gebracht hatten und dort den Märtyrertod erlitten. Die Schwestern
nun danken dem Land, aus dem diese ersten Glaubenszeugen stammten. Sie danken der Türkei.
In ihrem kleinen Oratorium befindet sich vorne rechts auf einer Stele ein kreuzförmiges Reliquiar
mit Reliquien der drei aus Kapadozien stammenden Glaubenszeugen von Turin. Die Reliquie
ist ein Geschenk des Bischofs von Turin an die Schwestern.